externe Veröffentlichungen im Ostfalen-Spiegel

Aug 5th, 2012 | By | Category: Aktuell, Menschen- u. Bürgerrechte, Ostfalen-Spiegel, Politik und Gesellschaft

Der Sinn von externen Veröffentlichungen im Ostfalen-Spiegel:

aus einer machiavellistischen Denkungsart heraus geführte Politik

Niccolò Machiavelli, 1469 – 1527, ist vor allem bekannt durch sein Werk „Il Principe“ (Der Fürst); dieses Werk mit der darin enthaltenen Beschreibung rücksichtsloser Machtpolitik ist die Grundlage für den später für eben diese Machtpolitik geprägten Begriff des Machiavellismus (Bild: Santi di Tido (1536-1603), Ausschnitt aus dem Portrait von Santi di Tito, Wikimedia Commons, Lizenz: gemeinfrei)

(re) Wie einleitend zum vorangegangenen Artikel bereits angesprochen geschieht die Veröffentlichung von Aufsätzen aus den NachDenkSeiten (oder auch anderen kritischen Medien) in unregelmäßigen Abständen, um wichtige Themen und Informationen weiterzutragen und auf solche kritischen Medien aufmerksam zu machen.

Beitrag gegen Gleichschaltung und Verdummung

Es geschieht auch, um einen Beitrag zu leisten gegen die „Gleichschaltung“ und Verdummung, die in unserer inzwischen auf wenige Machtzentren verdichteten Medienlandschaft stattfindet. Themen wie beispielsweise die Eurokrise oder die Griechenlanddebatte werden in den allermeisten Publikationen mit den gleichen Informationen (und Nicht-Informationen), aus dem gleichen Blickwinkel und mit der gleichen Zielsetzung weitergetragen. Eine verschiedene Blickwinkel einnehmende Berichterstattung findet häufig nicht statt – eben auch nicht, wenn verschiedene Publikationen zu Rate gezogen werden. Stattdessen finden bis runter in lokale Redaktionen Spiegelfechtereien statt, die den aus einer machiavellistischen Denkungsart heraus regierenden Exekutivorganen wie Bürgermeister, Ministerpräsidenten oder Kanzlerinnen sekundieren. Sicher trifft dies weder auf alle Amtsträger noch auf alle Medien zu, aber der beschriebene Sachverhalt hat mittlerweile beängstigende Ausmaße angenommen.

Ein wenig Hoffnung

Was ein wenig Hoffnung bereitet: Selbst in der konservativen Presse wird diese Gefahr mittlerweile offen diskutiert. Der jüngst erschienene Artikel „Der Politikstil der Kanzlerin: Das System M“ von Gertrud Höhler in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) bringt es deutlich auf den Punkt. Schon im Vorspann wird die Gefahr wie die Kritik an der Politik von Merkel unmissverständlich genannt: „… So arbeitet sie am Zerfall der Demokratie“. Und dieser Politikstil findet sich in seinem Prinzip eben bis runter auf die Ebene der Bürgermeister wieder.

Kontrapunkte

Da liefern Publikationen wie die NachDenkSeiten regelmäßig wichtige „Kontrapunkte“, weitere Informationen und verhelfen mitunter erst zum richtigen Blick auf die Vorkommnisse. Wer sich wirklich ein umfassendes Bild von der jeweiligen Situation machen will, sollte immer auch solche unabhängigen Medien zur Meinungsbildung heranziehen. Es geht um nicht weniger als Freiheit, Demokratie und Menschenrechte!

Weitere Informationen

Niccolò Machiavelli

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