IBKA: Kampagne gegen Religionsunterricht gestartet

Aug 15th, 2013 | By | Category: Aktuell, Menschen- u. Bürgerrechte, Politik und Gesellschaft, Presse-Mitteilungen

Kampagne gegen Religionsunterricht gestartet

IBKA-Pressemitteilung vom 15.08.2013

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Verlinkt zum Informationsportal der Kampagne (Bild: IBKA)

Overath, 15.08.2013. (ibka) Pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres startet der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) eine jahresweite Kampagne gegen den Religionsunterricht an öffentlichen Schulen.

„Der konfessionelle Religionsunterricht nach Artikel 7 Absatz 3 unseres Grundgesetzes hat die Aufgabe, die Inhalte des jeweiligen Bekenntnisses als bestehende Wahrheit zu vermitteln. Das widerspricht dem Bildungsauftrag der Schulen“, sagt Rainer Ponitka, Sprecher der AG Schule des IBKA. „Schulen sollen überprüfbare Inhalte vermitteln. Der Glaube an Götter, Propheten oder die Zahnfee ist eine Leidenschaft, jedoch nicht unter wissenschaftlichen Bedingungen nachweisbar.“

Wichtig sei vielmehr eine historisch fundierte Information aller Schülerinnen und Schüler gemeinsam über jegliche Weltanschauung und Religion.

Ponitka weiter: „Konkret fordern wir zu Schuljahresbeginn umfassende Aufklärung aller am Schulleben Beteiligten über die Freiwilligkeit der Teilnahme an Religionsunterricht und religiösen Schulveranstaltungen wie Gottesdiensten. Da die Behörde Schule diese Information nur unzureichend erbringt, wird die Kampagne von dem gerade erschienenen Ratgeber ‚Konfessionslos in der Schule‘ begleitet.“

Die Broschüre biete Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften Rat bei der verwirrenden Vielzahl an ländereigenen Regelungen zu den weltanschaulichen Konfliktfeldern in der Schule. Im Internet finden sich weitergehende Informationen auf dem Portal www.reli-adi.eu.

Weitere Informationen

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Über den IBKA:

Im IBKA haben sich nichtreligiöse Menschen zusammengeschlossen, um die allgemeinen Menschenrechte – insbesondere die Weltanschauungsfreiheit – und die konsequente Trennung von Staat und Religion durchzusetzen. Wir treten ein für individuelle Selbstbestimmung, wollen vernunftgeleitetes Denken fördern und über die gesellschaftliche Rolle von Religion aufklären.

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