IBKA: Atheisten wiederholen ihre Forderung nach Rehabilitierung der Opfer der Hexenprozesse im Bereich des Kloster Loccum

Jun 20th, 2013 | By | Category: Aktuell, Menschen- u. Bürgerrechte, Politik und Gesellschaft, Presse-Mitteilungen

Atheisten wiederholen ihre Forderung nach Rehabilitierung der Opfer der Hexenprozesse im Bereich des Kloster Loccum

IBKA-Pressemitteilung vom 20. Juni 2013

IBKA_logoHildesheim, 20.06.2013. (ibka) Auf den Offenen Brief des IBKA in Niedersachsen/Bremen vom 4.6.2013 hat die Kanzlei des nds. Landesbischofs am 12.6.2013 geantwortet.

Diese Antwort ist in höchstem Maße unbefriedigend! Sie lässt kein ernsthaftes Interesse an einer Aufarbeitung ihres in kirchlichem Namen verübten Unrechts erkennen. Vielmehr geht es der Evangelischen Kirche als Rechtsnachfolgerin des damals zuständigen Loccumer Stiftsgerichts nur darum, das hochpeinliche Thema möglichst geräuschlos vom Tisch zu kriegen und wieder in der Vergessenheit verschwinden zu lassen.

Deshalb beharrt der IBKA in einem 2. Offenen Brief an den nds. Landesbischof weiterhin auf einer umfassenden und dauerhaft öffentlich sichtbaren Rehabilitierung der unschuldigen Opfer der Loccumer Hexenverfolgungen und Hexenprozesse, und zwar unter Beteiligung von möglichst vielen Pressevertretern, d.h. einer breiten Öffentlichkeit.

Weitere Informationen:

  • 1. Offener Brief: Rehabilitation der Opfer der Loccumer Hexenprozesse vom 4.6.2013 (Download als PDF, 61KB)
  • Antwort des nds. Landesbischofs vom 12.6.2013 (Download als PDF, 480 KB)
  • 2. Offener Brief: Wiederholung des Forderung nach Rehabilitation der Opfer der Loccumer Hexenprozesse unter Beteiligung der Öffentlichkeit vom 18.06.2013 (Download als PDF, 57 KB)
  • Arbeitskreis Hexenprozesse

Über den IBKA:

Im IBKA haben sich nichtreligiöse Menschen zusammengeschlossen, um die allgemeinen Menschenrechte – insbesondere die Weltanschauungsfreiheit – und die konsequente Trennung von Staat und Religion durchzusetzen. Wir treten ein für individuelle Selbstbestimmung, wollen vernunftgeleitetes Denken fördern und über die gesellschaftliche Rolle von Religion aufklären.

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