Campact: Energiewende: „Torsten Albig kann als einziger rechnen“

Mrz 26th, 2014 | By | Category: Aktuell, Atomkraft, Energie, Klima, Menschen- u. Bürgerrechte, Politik und Gesellschaft, Presse-Mitteilungen, Wirtschaft

Energiewende: „Torsten Albig kann als einziger rechnen“

Bürger überreichen Ministerpräsident Albig Goldenen Taschenrechner

Campact-Pressemitteilung vom 26. März 2014

„Wind für Kohle ausbremsen macht keinen Sinn.“

campact_logo_transKiel, 26.03.2014. (campact) Vor einem großen Windrad bekam Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig heute vom Kampagnennetzwerk Campact einen *goldenen Taschenrechner überreicht.* Mit seinem Widerstand gegen den von Bundesenergieminister Sigmar Gabriel geplanten Ausbaudeckel habe Albig bewiesen, dass er rechnen könne. Zudem nahm der Ministerpräsident 219.000 Unterschriften unter dem Appell „Energiewende nicht absägen“ entgegen.

„Herr Albig hat offenbar nachgerechnet und deswegen verstanden, dass Gabriels *Ausbaudeckel volkswirtschaftlicher Unsinn* ist. Ausgerechnet mit der Windkraft die kostengünstigste Energieform auszubremsen, damit Kohlekraftwerke mit hohen Umweltkosten weiterlaufen, macht keinen Sinn“, so Christoph Bautz, Sprecher von Campact. „Beim Energiegipfel nächste Woche muss Albig in Berlin Gabriel die Stirn bieten und darf sich nicht mit faulen Kompromissen über den Tisch ziehen lassen.“

Ausdrücklich begrüßt Campact auch Albigs Forderung nach einem *Kohle-Ausstiegsplan*. „Endlich bietet ein namhafter Sozialdemokrat der Kohle-SPD rund um Hannelore Kraft Paroli. *Braunkohlekraftwerke sind unflexible Dinosaurier und haben in einem zukunftsfähigen Energiemix nichts zu suchen*. Sie können sich nicht dynamisch an die schwankende Stromerzeugung mit Wind- und Sonnenenergie anpassen.“ Moderne Gaskraftwerke seien hingegen flexibel in ihrer Stromerzeugung und bildeten daher eine Brücke ins erneuerbare Zeitalter. Das Überangebot an Kohlestrom mache sie allerdings gegenwärtig unwirtschaftlich.

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