Attac: Demo „Wir haben es satt!“ mit Demoblock gegen Freihandelsabkommen TTIP

Jan 16th, 2014 | By | Category: Aktuell, Klima, Menschen- u. Bürgerrechte, Nahrungsmittel, Politik und Gesellschaft, Presse-Mitteilungen, Wirtschaft

Samstag, 18.1.: Bündnis-Demo „Wir haben es satt!“

Mit Demoblock gegen Freihandelsabkommen TTIP

Attac-Pressemitteilung vom 16. Januar 2014

  • Samstag, 18. Januar 2014, 11 Uhr
  • Potsdamer Platz, Berlin

banner_whes14_250x250Frankfurt am Main / Berlin, 16.01.2014. (attac) Attac ruft dazu auf, sich am kommenden Samstag an der „Wir haben es satt“-Demonstration in Berlin zu beteiligen. „Für gutes Essen und gute Landwirtschaft für alle und weltweit!“ lautet das Motto der bereits vierten Demo des breiten gesellschaftlichen Bündnisses, zu dessen Trägern Attac zusammen mit mehr als 40 weiteren Organisationen gehört. Erwartet werden erneut mehr als 10.000 Menschen.

Der Schwerpunkt der Attacies liegt dabei auf dem Widerstand gegen das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und der EU. „Wir nehmen als Teil des Bündnisblockes ‚TTIP unfairhandelbar‘ an dem Demonstrationszug teil“, kündigt Jennifer Werthwein vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis an. „TTIP – das bedeutet: Großkonzerne profitieren, Mensch und Umwelt verlieren. Wir fordern eine gerechte und global verantwortliche handelnde Politik und ein sofortiges Ende der Verhandlungen!“

Schon im Vorfeld der Verhandlungen hatten sich zum Beispiel US-amerikanische Schweinezuchtunternehmen mit der Forderung gemeldet, endlich verbotene Hormonpräparate für ihre Exporte nach Europa zuzulassen. Auch Gentechnik in der Landwirtschaft, die Chlorbehandlung von Schlachthühnern oder das Klonen von Nutztieren könnten bald ebenfalls zugelassen werden, wenn im Rahmen des Freihandelsabkommens Standards angepasst und Verbote gelockert würden – mit dramatischen Auswirkungen auf die Landwirtschaft und das Nahrungsmittelangebot.

Der Bündnisblock „TTIP unfairhandelbar“ zieht mit Großpuppen durch die Straßen. „Das Profitmonster und der Privatisierungswolf zeigen symbolisch, was uns durch TTIP droht: Der Verbraucherschutz und die kleinbäuerliche Landwirtschaft bleiben auf der Strecke. Angeblich alternativlosen Verhandlungen begegnen wir mit Protest“, sagte Hanni Gramann, ebenfalls im Attac-Koordinierungskreis.

Die Demonstration startet am Samstag um 11 Uhr auf dem Potsdamer Platz in Berlin und führt am Bundesrat, dem Landwirtschaftsministerium sowie der Vertretung der EU vorbei zum Kanzleramt. Das Bündnis „TTIP unfairhandelbar“ trifft sich an der Ecke Potsdamer Platz / Stresemannstraße.

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